In Ohio angekommen und in Lima übernachtet. Nachdem ich was in einem chinesischen Restaurant gegessen habe -- etwas, was auf der Karte als scharf bezeichnet wurde, aber sehr süss daher kam, bezog sich der Himmel auch noch bedrohlich. Ich schlief während eines dicken Gewitters ein und wachte bei strömenden Regen auf. Ich hatte mich am Sonnabend mit einem Bekannten -- den ich achtundzwanzig Jahre nicht gesehen haben -- für Sonntag gegen Mittag verabredet. Es wurde ein großartiger Tag! Nachdem ich seine sehr nette Familie kennengelernt hatte, zeigte er mir noch die Hauptstadt von Ohio Columbus. Mittlerweile gab es auch nur ein paar vereinzelte Schauer. Zuerst war das riesige Gelände der Universtät dran. Immerhin 60000 Studenten, die unterrichtet und auch versorgt werden wollen. Daher hat die Uni ein eigenes Kraftwerk, eine eigene Polizei und eine eigene Feuerwehr, dazu kommen mehrere Stadien: Football, Baseball -- nein, ich konnte nicht rein um ein Bild zumachen und eine Basketballarena. Ach ja, klein sind sie alle nicht! Nicht zu vergessen, die Unterkünfte der Studenten. Die Fläche etwa die Hälfte von Lüneburg, aber genauso viel Einwohner. Danach ging es durch ein Künstlerviertel, anschliessend durch Downtown. Abschliessend ging es durch das German Quarter, wo wir bei Max und Erma's gegessen haben. Nachdem wir wieder bei ihm zu Hause waren, musste ich auch weiter.
Übernachte habe ich in Canton. Für Footballfans unter euch, da steht die Pro Football Hall of Fame. Ich habe nur kurz die Waschräme aufgesucht und bin dann zum Hotel gefahren. Dieses Mal ohne Navigationssystem, da es sich leider während der Fahrt nicht mehr aufgeladen hat. Aber zweimal fragen und ich bin beim Motel angekommen. Meine Strassenatlas enthält leider nicht von jeder Stadt einen Plan, so dass dies eine echte Herausforderung war, die aber am anderen Morgen weiterging. Das schreibe ich dann Morgen.