Zwei sehr feine Orte in Indiana habe ich heute besucht. Nachdem ich den Großraum Chicago durchquert hatte, bin ich gestern schon nach Indiana gekommen. Westlich vom Großraum Chicago ist Farmland und ich sah dort auch nicht allzuviele Bäme. Je dichter ich Chicago kam um so besiedelter wurde die Umgebung. Ich fuhr durch langgezogene Einkaufsstrassen, die von vierspurigen Strassen geteilt wurden. Fussgänger ist es manchmal unmöglich diese zu kreuzen, da es keine Fussgängerampel gibt oder nur ganz selten. Indiana ist auch nur Farmland. Unter anderem auch Amish Farmland. Es ist wirklich putzig die Kutschen an dem Strassenrand, der extrabreit ist, fahren zusehen. Leider ergab sich für mich nicht die Gelegenheit anzuhalten und einige Bilder zu machen. Gegen Mittag habe ich das Kimmel House (das Bild) gefunden. Ein im viktorianischen Stil eingerichtetes Haus, was Bed und Breakfast anbietet und ein kleines Restaurant führt. Es ist ein reines Familienunternehmen. Ich habe mich mit dem Hausherrn etwas länger unterhalten können. Seine Frau ist die Köchin und schmeisst den Laden. Ich bestellte mir ein Omelett, gefüllt mit Speck und Gemüse, dazu Toast mit selbstgemachter Himbeermarmelade. Sehr köstlich!
Von dort fuhr ich dann nach Auburn, was nicht an dem Lincoln Highway liegt. Ich konnte aber aus sicherlich verständlichen Grund nicht verpassen dorthin zu fahren. In diesem Ort baute Errett Lobban Cord den gleichnamigen Wagen und später erwarb er auch die Firma Duesenberg. Der Besuch war natürlich Pflicht für mich. In dem dortigen Museum stehen eine Menge aufwendig und mit viel Liebe restaurierte Cord, Duesenberg und auch ein Rolls Royce. Für Oldtimerfans ein Muss! Der Lincoln Highway führt mich jetzt durch Ohio. (Ich mag zwar keine Selfies, dieser musste aber sein)