Nach 17 Jahren wieder über den goßen Teich
25.Mai 2015

Fast genau vor 17 Jahren bin ich das erste Mal über den Atlantik geflogen, es hat sich einiges verändert, nur nicht die unbequemen und lauten Massentransporte. Der Flug von Berlin-Tegel nach London-Heathrow war zum Glück unspektakulär. Kurz vor der Landung stieg der Pilot noch einmal auf das Gaspedal und wir gewannen wieder an Höhe. Nach ein paar Minuten meldete sich dann der Pilot, es gäbe noch ein paar Probleme auf der Landebahn, er melde sich wieder, wenn er weniger zu tun hätte. Äusserst beruhigend.

Auf dem Flughafen von Heathrow traf ich dann tatsächlich einen Freund, mit dem ich die Wartezeit durch Quatschen gefühlt verkürzen konnte. Trotzdem wurde es danach etwas länger, da das Verstauen der Passagiere auf die Boing 777 doch etwas länger dauerte. Und auch die Wartezeit fürs Starten war länger als geplant. Der Flug über den Atlantik war dadurch gekennzeichnet, dass die Stewardessen und Stewards immer mal wieder mit der Sauerstoffflasche durchs Flugzeug liefen. Und zu allem Überfluss kippte ein Inder neben mir gleich vor der Toilette um und musste schliesslich noch durch einen anwesenden Arzt betreut werden. Der Inder lag über eine Stunde auf dem Fussboden, bevor er wieder in einen Sitz gebracht werden konnte.

Nach der Landung mussten wir auf die Ambulanz warten, die einige Passagiere aus dem Flugzeug begleiten musste. Insgesamt warteten in der Gangway etwa 10 Rollstühle für die besauerstofften Passagiere.

Was mich verwunderte war die kurze Zeit bei der Security nach der Landung, ich verbrachte inklusiv der Fingerabdrücke und dem Foto etwa 5 Minuten am Zoll. Auch der Sicherheitscheck in Tegel und Heathrow war eigentlich sehr angenehm. Meine Fotoausrüstung ging ohne größeres Ausprobieren durch und meine analoge Kamera musste ich nicht öffnen. Mal sehen, wie es beim Rückflug wird.

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